Donnerstag, 5. November 2009

Tschöll neuer BJR im Wipptal

Gestern wurde die Bezirksjugendleitung des Wipptals neu bestellt: Der langjährige JG-Chef Alexander Haller übergab die Führung an seinen langjährigen Stellvertreter Michael Tschöll (im Bild). Wir von der Jungen Generation Brixen wünschen unseren Nachbarn Alles Gute und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.

Gleichzeitig möchten wir uns aber auch beim scheidenden JG-Chef Alexander Haller für die tolle Zusammenarbeit und für die abenteuerreichen Abende bedanken. Wir hoffen, dass du lieber Alexander uns dennoch als stolzer JGler erhalten bleibst.


Die Bezirksjugendleitung des Eisacktals

Heute JG Stammtisch


Heute findet um 20.00 Uhr der JG-Stammtisch beim Kutscherhof in Brixen statt. Auf euer Kommen freut sich die jg_bx.

Wir werden über jegliche politische Themen sprechen, oder einfach nur gemütlich bei einem kühlen Blonden diskutieren. Na dann, bis später...

Dienstag, 3. November 2009

Mandatsbeschränkung: 15 Jahre sind definitiv genug

Bezug nehmend auf das „Pro und Contra“ am vergangenen Montag im RAI Sender Bozen möchte ich Philipp Achammer zu seinen Standpunkten gratulieren. Er hat es verstanden der Position der Mandatsbeschränkung - Befürworter mit sachlichen Argumenten eine klare Grundlage zu verleihen. Allein das Argument der Glaubwürdigkeit ist schon Grund genug, diese Beschränkung beizubehalten. Nicht zuletzt, bietet diese Regelung auch eine nicht zu unterschätzende Chance um einem Missbrauch der Macht vorzubeugen. Deshalb bin ich nach wie vor überzeugt: 15 Jahre sind genug!

BJR Dietmar Pattis

Montag, 2. November 2009

JG Vahrn hilft bei TV-Umstellung

Am 11. November 2009 wird in Vahrn vom analogen auf das digitale TV-Signal umgestellt. Ab dato können alle Sender, die bisher über die normale Fernsehantenne empfangen wurden, nur mehr mit einer so genannten DVB-T Box erreicht werden. In den neueren Fernsehgeräten ist diese DVB-T Box bereits integriert, ältere Fernsehgeräte müssen durch eine externe Box aufgerüstet werden.

Die Junge Generation in der SVP von Vahrn bietet vor allem der älteren Bevölkerung von Vahrn, aber auch allen anderen interessierten Bürgern eine Hilfestellung bei der Installation der DVB-T Box und dem nötigen Sendersuchlauf.
Interessierte können ihre Anfrage an die Gemeindeverwaltung Vahrn richten. (Tel. 0472 833923). „Nach erfolgter telefonischer Terminvereinbarung kommen wir von der Jungen Generation Vahrn zu Ihnen nach Hause um die Geräteeinstellung für Sie vorzunehmen“, so Michael Brugger und Thomas Kostner von der JG Vahrn.

Junge Generation Brixen startet in den Politherbst

Die Junge Generation in der SVP Brixen hat am Freitag mit einer Veranstaltung zur Geschichte der Südtiroler Volkspartei ihren diesjährigen „Politherbst“ eröffnet. In mehreren Veranstaltungen werden von Oktober bis Dezember verschiedene Themenbereiche aufgearbeitet und kritisch behandelt.

Den Auftakt machte ein Streifzug durch die frühe Geschichte der Südtiroler Volkspartei. „Viele Ereignisse und honorige Persönlichkeiten in der langen Geschichte der SVP sind der heutigen Jugend eigentlich kaum noch bekannt“, so der Moderator und Organisator des Abends, Ingo Dejaco und Dietmar Pattis. Deshalb war es der Jungen Generation ein Anliegen, ehrenwerte Politiker wie Friedl Volgger, Erich Amonn, Otto von Guggenberg, Toni Ebner und viele mehr der heutigen Jugend wieder etwas näher zu bringen, ihre Leistungen für das Land hervor zu heben und einige maßgebliche Ereignisse der frühen SVP-Geschichte Revue passieren zu lassen.

Als besondere historische Themen wurden dabei die Ereignisse rund um das Kriegsende 1945 und die Friedensverhandlungen von 1946 beleuchtet, genauso wie der „Putsch“ 1957, die Aufbaubewegung 1961 sowie die Rolle Egmont Jennys in den späten 1960er Jahren. Die vier Themencluster wurden dabei in ungewöhnlicher Form präsentiert: mit Ton-Splitter aus Interviews, welche die 2005 verstorbene Journalistin Elisabeth Baumgartner in den 1990er Jahren mit führenden SVP Politikern geführt hatte, umrahmt und vertieft durch pointierte Kommentare des Brixner Historikers Hans Heiss.

„Wir werden auch künftig bemüht sein, unsere Landesgeschichte der heutigen Jugend zu vermitteln, wann immer möglich in außergewöhnlicher Form wie dieser“ so Dejaco und Pattis abschließend.

Montag, 26. Oktober 2009

JG Brixen: „Eisenbahnlärm langfristig lindern“

Eine Delegation der Jungen Generation in der Südtiroler Volkspartei des Bezirkes Eisacktals traf sich vor kurzem mit dem Vizepräsident und Verkehrsreferent der Bezirksgemeinschaft Eisacktal Josef Unterrainer. Im Auftrag von Präsident Dr. Arthur Scheidle informierte er die JG-Vertreter über die aktuelle Situation in Sachen Eisenbahn – Lärmschutz entlang der Brennerlinie.

„Die Verhandlungen mit der Bahngesellschaft verlaufen schleppend, doch es finden Gespräche statt den Lärm aktiv zu lindern“, sagt Unterrainer. Ziel muss es sein die Bewohner in den nahe gelegenen Dörfern vor der zunehmenden Belastung durch den Zugverkehr zu schützen. Durch die unmittelbare Nähe der Ortschaften leidet das Eisacktal besonders unter dem Lärm der 180 (!) täglich durchfahrenden Züge. In mehreren Zonen entlang der Linie zwischen Brenner und Waidbruck überschreitet dieser den zulässigen Lärmpegel.

SVP - Bezirksjugendreferent Dietmar Pattis brachte die Anliegen der JG vor: „Lärmschutzwände aufzustellen finden wir eine gute Schadensbegrenzung, aber langfristig muss einfach Präventivarbeit geleistet werden. Das heißt: Primäres Forderungsziel muss nach wie vor die Erneuerung des absolut veralteten Rollmaterials sein.“
Dies bestätigte auch Unterrainer und versprach die Anliegen der JG bei den zuständigen Verantwortlichen zu deponieren und versicherte seinen weiteren Einsatz für eine bessere Lebensqualität im Eisacktal zu.

Freitag, 23. Oktober 2009

Endlich da: Der JG-Politherbst

Enlich ist er da. Wir dürfen euch recht herzlich den 1. JG-Brixen-Politherbst präsentieren. Zwischen aktuellen Themen wie etwa "Jugend sucht Grenzen" oder einem historischem Thema mit Sepp Innerhofer und Martha Stocker oder einfach einem gemütlichen Zusammensitzen bei einem kühlen Blonden hoffen wir, dass für jeden Interessierten etwas dabei ist.

Ganz besonders ans Herz legen möchten wir euch die Veranstaltung Nummer 1, welche bereits am nächsten Freitag stattfindet: Der Historiker Hans Heiss wird über die erste junge Generation in der Südtiroler Volkpartei erzählen, untermauert von wohlgemerkt originalen audiovisuellen Aufnahmen durch Ingo Dejaco.

Auf euer zahlreiches Interesse freut sich die Junge Generation, Bezirk Brixen.





Die erste (junge) Generation
Über Gründerväter, Diplomaten, Dissidenten und andere Vergessene in der langen Geschichte der
Südtiroler Volkspartei. Ein Gespräch und Meinungsaustausch mit dem Historiker Hans Heiss.
» Freitag 30.10.2009 19.30 Uhr Jugendhaus Kassianeum

"Danke Mami!"
Eine Unterschriftenaktion für die Anerkennung von 2 Rentenjahren bei Frauen und Pflegern für jedes Kind
» Samstag, 7. November 2009 vormittags, Altenmarktgasse Brixen

Die Bombenjahre – wie es wirklich war!
Südtirol in den 50er und den 60er Jahren
Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Martha Stocker und Sepp Innerhofer.
» Mittwoch 25.11.09 20 Uhr Saal der Grundschule von St. Andrä

Unsere Jugend grenzenlos?
Worin liegt die Faszination von Grenzerfahrungen verschiedenster Art (Sport, Drogen, PC Spiele…)?
Auf welche Art können Eltern angemessen und kompetent ihren Kindern begegnen?
Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Peter Kohler, Direktor des "Forum Prävention"
» Mittwoch 02.12.2009 20 Uhr Jugendhaus Kassianeum

Der JG-Brixen Politstammtisch
»
Jeden Donnerstag im November und Dezember ab 20 Uhr beim Kutscherhof

www.jgbrixen.com

Mit freundlicher Unterstützung von:JG Ortsgruppe Brixen, Milland, Sarns und St. Andrä und dem Jugendhaus Kassianeum Brixen.

„Sich zuerst informieren, dann hingehen!“

JG: „Neues Gesetz zur direkten Demokratie, aber nicht so!“ – Achammer: „Volksabstimmungen sind kein Anti-SVP-Votum!“

Die Junge Generation in der SVP legt ihre Position zu den Volksabstimmungen am kommenden Sonntag fest: „Die Teilnahme am aktuellen Referendum ist dann sinnvoll, wenn sich jeder und jede über den Inhalt der vorliegenden Gesetzesvorschläge ausreichend und objektiv informiert hat! Die eigene kritische Meinung dazu ist das einzige was zählt“, so Landesjugendreferent Philipp Achammer und dessen Stellvertreter Heidi Gamper, Thomas Rauch und Daniel Ellecosta.

Die Junge Generation selbst schließt sich den Abstimmungsempfehlungen der Partei an. „Die Parteigremien haben sinnvolle und nachvollziehbare Stellungnahmen ausgesprochen“, so die JG-Spitze. Besonders zu den Gesetzesvorschlägen zur zukünftigen Regelung von Volksabstimmungen ist die Position der JG klar: „Ein Gesetz zur besseren Regelung der direkten Demokratie ist richtig, aber sicher nicht in dieser Form. In den beiden Gesetzentwürfen gibt es mehrere Punkte, mit denen niemand einverstanden sein kann.“ Dazu gehöre laut JG unter anderem das „bestätigende Referendum“, bei dem schon zwanzig Leute die Arbeit des Landtages immer wieder blockieren können, sowie das niedere Beteiligungsquorum von null oder fünfzehn Prozent, was sicherlich nicht für klare Mehrheitsentscheidungen steht. Bereits im Sommer habe sich die JG in einer Zukunftswerkstatt mit dem Thema „Direkte Demokratie“ beschäftigt und sei zu klaren Zielsetzungen gelangt, die nicht mit den Vorstellungen der Promotoren übereinstimmen.

Kritisch äußert sich die JG gegenüber der gehässigen Propaganda einiger Parteien und Gruppierungen. „Es geht am Sonntag sicher nicht darum der SVP eine Watschn zu verpassen, sondern lediglich darum, wie einzelne Sachbereiche in Zukunft geregelt werden sollen.“ Daher ruft die JG alle Jugendlichen dazu auf, die in diesen Tagen von verschiedenen Seiten getätigten Aussagen stets kritisch zu hinterfragen. „Denn es entsteht nicht selten der Eindruck, dass es einigen eher um politisches Kalkül zu gehen scheint als um den Inhalt der Volksabstimmungen!“ Mündig abstimmen kann nur, wer sich richtig informiert. Dazu rät die JG die Homepage http://www.wahlen.provinz.bz.it/ zu konsultieren. Es finden sich dort die vollständigen Gesetzestexte ohne Einflussnahme von Interessensgruppen.

Die JG nimmt auch zu den rechtlichen Zweifeln an den verschiedenen Gesetzen Stellung. Leider sei das Gesetz zur direkten Demokratie aus dem Jahr 2005 hier zu ungenau. Es sieht nämlich keine detaillierte Prüfung hinsichtlich der Verfassungskonformität vor: „Es ist untragbar, dass der Urnengang vom Sonntag schlussendlich 'für die Katz' sein könnte. Die rechtlichen Zweifel hätten viel früher ausgeräumt werden müssen!“
Unabhängig davon wünscht sich die JG in Zukunft eine sachliche Diskussion zum Thema, bei der sich die SVP mit den Promotorengruppen an einen Tisch setzt und über eine Verbesserung des aktuellen Gesetzes diskutiert.